Oracle NetSuite
Wie Oracle NetSuite über SuiteTalk REST und SuiteQL Inventarnummern an BatteryPass übergibt.
Diese Seite beschreibt ein Integrationsmuster. BatteryPass liefert keinen Konnektor für NetSuite und hat keine Partnerschaft mit Oracle; nichts hier ist eine Freigabe des Herstellers.
Serien- und Chargennummern stehen im Datensatz inventorynumber. Die Middleware liest sie mit SuiteQL über die
REST-Webdienste oder exportiert eine gespeicherte Suche als CSV; das Preset netsuite-inventory-numbers ordnet Nummer
und Artikel zu (es setzt voraus, dass die Modellkennung in BatteryPass der Artikelname ist). NetSuite führt an der
Inventarnummer kein Herstelldatum; die Middleware ergänzt es, etwa aus dem Fertigungsauftrag.
Für die Anmeldung sollten neue Integrationen OAuth 2.0 mit Client Credentials nutzen, ein JWT, das mit einem in NetSuite hinterlegten Zertifikat signiert ist. Partnerquellen nennen das Release 2027.1 als Ende für neue Integrationen mit Token-based Authentication (TBA); auf Oracles eigenen Seiten ließ sich dieses Datum bei unserer Prüfung nicht bestätigen. Planen Sie also in jedem Fall mit OAuth 2.0.
Von sich aus sendet NetSuite keine Ereignisse. Ein User-Event-Skript (afterSubmit mit dem Modul N/https) kann nach
dem Speichern eines Datensatzes Ihre Middleware aufrufen; Signatur, Wiederholungen und Fehlerbehandlung liegen dann bei
diesem Skript. Einfacher ist eine regelmäßige SuiteQL-Abfrage nach dem Datum der letzten Änderung.
Schnittstellen und Prüfstand
- Hersteller
- Oracle
- Betriebsarten
- Cloud: NetSuite (SuiteTalk REST web services)
Für neue Integrationen OAuth 2.0 mit Client Credentials (ein mit Zertifikat signiertes JWT) statt Token-based Authentication: Partnerquellen nennen 2027.1 als Ende für neue TBA-Integrationen, auf Oracles Seiten war das nicht zu bestätigen.
Integrationsmuster, kein Konnektor: BatteryPass liefert keine ERP-Anbindung und ist bei keinem Hersteller zertifiziert.
| Schnittstelle | Protokoll | Anmeldung | Ereignisse | Objekte | Prüfstand |
|---|---|---|---|---|---|
SuiteTalk REST web servicesDatensätze (Artikel, Fertigungsaufträge, Lieferungen, Retouren) | REST | OAuth 2.0 Client Credentials, Token | keine | Produkt-/Materialstamm, Charge/Seriennummer, Fertigungsauftrag, Lieferung/Warenausgang, Retoure | geprüft in der Herstellerdokumentation, 24.10.2026 |
SuiteQLAbfragen, etwa über den Datensatz inventorynumber | REST | OAuth 2.0 Client Credentials, Token | keine | Charge/Seriennummer | geprüft in der Herstellerdokumentation, 24.10.2026 |
SuiteScript afterSubmit with N/httpsEigene Benachrichtigung nach dem Speichern eines Datensatzes | REST | OAuth 2.0 Client Credentials | Webhooks (nicht signiert) | Produkt-/Materialstamm, Charge/Seriennummer, Fertigungsauftrag | geprüft in der Herstellerdokumentation, 24.10.2026 |
Hinweise
SuiteScript afterSubmit with N/https: Ein User-Event-Skript ruft nach dem Speichern eine HTTPS-Adresse auf; Signatur und Wiederholungen muss das Skript selbst leisten.
Importvorlagen (Presets)
NetSuite – Gespeicherte Suche über Inventarnummern (netsuite-inventory-numbers): Eine gespeicherte Suche über den Datensatz Inventarnummer (inventorynumber) in Oracle NetSuite, als CSV exportiert oder per SuiteQL abgefragt. Setzt voraus, dass die Modellkennung der Artikelname ist. Das Herstelldatum ergänzt die Middleware, etwa aus dem Fertigungsauftrag.
| Spalte im Export | Feld in BatteryPass |
|---|---|
Number (auch Inventory Number, inventorynumber, Serial/Lot Number) | Seriennummer identification.serial_number |
Item (auch itemid, Item Name) | Modellkennung / SKU identification.model_identifier |
Manufacturing Date (auch Herstelldatum) | Herstellungsdatum identification.manufacturing_date |
Allgemeine CSV-Datei (generic-csv): Für jedes ERP und für Dateien, die eine Middleware selbst schreibt: GTIN, Seriennummer, Herstelldatum, Produktionsstätte (Name oder GLN), Modellversion und Batteriestatus, mit deutschen und englischen Spaltennamen.
| Spalte im Export | Feld in BatteryPass |
|---|---|
GTIN (auch EAN, GTIN-13, GTIN-14) | GTIN (GS1) identification.gtin |
Serial number (auch Seriennummer, serial_number) | Seriennummer identification.serial_number |
Manufacturing date (auch Herstelldatum, manufacturing_date) | Herstellungsdatum identification.manufacturing_date |
Facility (auch Produktionsstätte, Facility GLN, Werk-GLN) | Herstellungsort identification.manufacturing_place |
Model version (auch Modellversion, model_version) | Modellversion model_version |
Battery status (auch Batteriestatus, battery_status) | Batteriestatus identification.battery_status |
Abläufe
- Einheiten aus der Fertigung: Seriennummern aus Fertigungsrückmeldung oder Wareneingang werden als Import bereitgestellt; Mitglieder prüfen, übernehmen und geben frei, bevor ein Pass erscheint. Scopes des Schlüssels: import
- Pass-Links zurück ins ERP: Die Middleware folgt dem Änderungsfeed und schreibt den GS1 Digital Link und den Passstatus an den Seriennummernsatz im ERP, damit Etiketten und Lieferpapiere ihn tragen. Scopes des Schlüssels: read
- Rücksendungen und Reparaturen als Lebenszyklus-Ereignisse: Abgeschlossene Reparaturen, Prüfungen und Komponententausche aus Service- oder Retourenaufträgen erscheinen als Ereignisse in der Historie der Einheit. Scopes des Schlüssels: readcondition
- Produktänderung führt zu neuer Modellversion: Eine Änderung am Produktstamm im ERP löst eine Benachrichtigung aus; ein Mitglied legt in BatteryPass eine neue Modellversion an. Deklarierte Daten werden nie automatisch geschrieben. Scopes des Schlüssels: read